Wissenshub
Glossar für Kredit und Baufinanzierung
Willkommen im EM-Kredit Glossar. Hier werden Finanz- & Kreditbegriffe einfach erklärt: Von Ablösebescheinigung bis Zinsbindung findest du zentrale Begriffe aus Kredit, Anschlussfinanzierung und Baufinanzierung in einer sauberen, indexierbaren Struktur.
- Bankgeheimnis
- Bauanzeige
- Baubeschreibung
- Baudarlehen
- Baufinanzierungsberater
- Bauherr
- Baunebenkosten
- Bausparbeiträge
- Bausparguthaben
- Bausparkassen
- Bausparsumme
- Bauspartarif
- Bausparvertrag
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- Beleihung
- Beleihung einer Lebensversicherung
- Beleihungsgrenze
- Beleihungswert
- Bereithaltungsszinsen
- Bewertungszahl (BWZ)
- Bewertungszahlfaktor Laufzeit
- Bewirtschaftungskosten
- Bonität
- Bonitätsindex
- Briefgrundschuld
- Buchgrundschuld
- Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
- Bürgschaft
Bausparkassen erklärt
Ein Begriff aus dem EM-Kredit Glossar
✤Bausparkassen sind spezialisierte Kreditinstitute, die das Bausparen und die Vergabe von
Bauspardarlehen organisieren.
✤Sie nehmen Sparbeiträge von Kunden entgegen und gewähren später zinsgünstige Darlehen für
den Erwerb oder Bau von Wohneigentum.
✤Ziel ist es, Menschen den Weg ins eigene Zuhause zu erleichtern und langfristig stabile
Finanzierungskonditionen zu bieten.
Definition:
Eine Bausparkasse ist eine sogenannte Zweck-Sparkasse, die ausschließlich auf den
Wohnungsbau ausgerichtet ist. Sie verwaltet die Einzahlungen vieler Bausparer in einem
gemeinsamen Topf. Sobald genügend Guthaben vorhanden ist, werden daraus zuteilungsreife
Verträge finanziert. Das System funktioniert nach dem Prinzip der Gemeinschaft: Die Sparer
finanzieren sich gegenseitig – die einen sparen, während andere bereits ein Darlehen
erhalten.
Wie funktioniert eine Bausparkasse?
Der Kunde schließt einen Bausparvertrag über eine bestimmte Bausparsumme ab. Während der
Ansparphase leistet er regelmäßige Einzahlungen. Sobald das Mindestguthaben, die
Bewertungszahl und die Sparzeit erreicht sind, erfolgt die Zuteilung. Dann erhält der Kunde
sein angespartes Guthaben plus das vereinbarte Bauspardarlehen. Beide zusammen ergeben die
vertragliche Bausparsumme.
Bausparsofortdarlehen – die umgekehrte
Variante
Beim Bausparsofortdarlehen erhält der Kunde zunächst ein Darlehen von der Bausparkasse und
schließt parallel einen Bausparvertrag in gleicher Höhe ab. Während der Laufzeit zahlt er in
den Bausparvertrag ein und begleicht zunächst nur die Zinsen für das Vorausdarlehen. Sobald
der Vertrag zuteilungsreif ist, wird das Sofortdarlehen teilweise mit dem Guthaben getilgt.
Die verbleibende Restschuld wird anschließend über das Bauspardarlehen zurückgezahlt.
Diese Variante ermöglicht einen sofortigen Immobilienerwerb, erfordert jedoch Eigenkapital
und genaue Prüfung der Zinssätze.
Wichtig für Kunden:
Bausparkassen bieten eine sichere und planbare Möglichkeit, Wohneigentum zu finanzieren.
Wer langfristig denkt, profitiert von stabilen Zinssätzen, staatlichen Förderungen und einer
klaren Struktur zwischen Sparphase und Darlehensphase. Ein Vergleich der Konditionen
verschiedener Bausparkassen lohnt sich, um die individuell beste Lösung zu finden.