Wissenshub
Glossar für Kredit und Baufinanzierung
Willkommen im EM-Kredit Glossar. Hier werden Finanz- & Kreditbegriffe einfach erklärt: Von Ablösebescheinigung bis Zinsbindung findest du zentrale Begriffe aus Kredit, Anschlussfinanzierung und Baufinanzierung in einer sauberen, indexierbaren Struktur.
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Bewirtschaftungskosten erklärt
Ein Begriff aus dem EM-Kredit Glossar
✤Bewirtschaftungskosten sind die laufenden Kosten, die beim Besitz und Betrieb einer
Immobilie entstehen.
✤Sie umfassen alle regelmäßigen Ausgaben für Verwaltung, Instandhaltung und Betrieb.
✤Ein Teil der Kosten kann auf Mieter umgelegt werden, andere müssen Eigentümer selbst
tragen.
Definition:
Unter Bewirtschaftungskosten versteht man sämtliche Kosten, die nach dem Kauf oder Bau einer
Immobilie regelmäßig anfallen, um das Objekt nutzbar und instand zu halten. Sie bilden somit
einen wesentlichen Bestandteil der laufenden Immobilienkosten und sollten bei jeder
Finanzierungsplanung berücksichtigt werden.
Arten von Bewirtschaftungskosten:
Die Bewirtschaftungskosten werden in umlagefähige und nicht umlagefähige Betriebskosten
unterteilt:
-
Umlagefähige Betriebskosten – können gemäß Betriebskostenverordnung
(BetrKV)
auf den Mieter umgelegt werden, z. B.:
- Grundsteuer
- Straßenreinigung und Müllabfuhr
- Wasser- und Abwassergebühren
- Allgemeinstrom und Hausbeleuchtung
- Hausmeister- und Reinigungsdienste
- Schornsteinfegergebühren
- Gebäudeversicherungen
-
Nicht umlagefähige Betriebskosten – bleiben beim Eigentümer, z. B.:
- Verwaltungskosten (z. B. Hausverwaltung, Buchhaltung)
- Instandhaltungs- und Reparaturkosten
- Mietausfallwagnis
Warum sind Bewirtschaftungskosten wichtig?
Sie beeinflussen direkt die Rendite einer Immobilie sowie die monatliche finanzielle Belastung. Besonders bei vermieteten Objekten ist es wichtig, zu wissen, welche Kosten weitergegeben werden dürfen und welche nicht. Eine genaue Kalkulation hilft, die tatsächlichen Nettomieteinnahmen realistisch zu bewerten.
Wichtig für Kunden:
Bewirtschaftungskosten sind unvermeidliche Fixkosten jeder Immobilie – egal ob selbst genutzt oder vermietet. Wer sie frühzeitig in seine Finanzplanung einbezieht und klar zwischen umlagefähigen und nicht umlagefähigen Posten unterscheidet, vermeidet spätere finanzielle Engpässe und sorgt für langfristige Wirtschaftlichkeit der Immobilie.