Glossar für Kredit und Baufinanzierung
Willkommen im EM-Kredit Glossar. Hier werden Finanz- & Kreditbegriffe einfach erklärt — von Ablösebescheinigung bis Zinsbindung.
Begriffe rund um Baufinanzierung, Anschlussfinanzierung, Privatkredit und Umschuldung sind oft sperrig. Wir übersetzen sie in eine Sprache, die im Alltag funktioniert — ohne juristische Schachtelsätze, aber mit dem nötigen Kontext, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Wählen Sie über die Buchstabenleiste den passenden Anfangsbuchstaben oder klicken Sie direkt auf einen Begriff in der Liste. Jeder Eintrag enthält eine kompakte Definition, eine Einordnung in den Finanzierungsalltag und Querverweise auf verwandte Themen — etwa zu Effektivzins, Bonität oder Tilgungssatz.
Bonität
✤Sie zeigt, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Kreditnehmer seine Zahlungsverpflichtungen vollständig und pünktlich erfüllt.
✤Eine gute Bonität ist Voraussetzung für die Vergabe günstiger Kredite und Finanzierungen.
Definition: Unter Bonität versteht man die Fähigkeit und Bereitschaft eines Kreditnehmers, die vereinbarten Zahlungen eines Kredits fristgerecht zu leisten. Sie dient Banken und Kreditinstituten als Entscheidungsgrundlage bei der Vergabe von Darlehen. Eine hohe Bonität bedeutet geringes Ausfallrisiko – der Kreditnehmer gilt als vertrauenswürdig. Eine niedrige Bonität dagegen signalisiert ein erhöhtes Risiko, wodurch Kredite oft nur mit höheren Zinsen oder zusätzlichen Sicherheiten vergeben werden.
Wie wird die Bonität bewertet?
Die Beurteilung der Bonität erfolgt durch eine sogenannte Bonitätsprüfung. Dabei werden verschiedene Kriterien berücksichtigt:
- bisheriges Zahlungsverhalten (z. B. Rückzahlung früherer Kredite)
- Einkommen und Beschäftigungsverhältnis
- laufende Verpflichtungen und Schulden
- vorhandenes Eigenkapital und Vermögenswerte
- Informationen von Auskunfteien wie SCHUFA, Creditreform oder CRI
Das Ergebnis wird häufig in Form eines Bonitätsscores oder Bonitätsindex angegeben, der das Risiko eines Zahlungsausfalls numerisch ausdrückt.
Warum ist Bonität wichtig?
Die Bonität bestimmt, ob und zu welchen Konditionen ein Kredit gewährt wird. Sie beeinflusst nicht nur Zinssätze, sondern auch Vertragsbedingungen bei Leasing, Mobilfunkverträgen oder Mietverhältnissen. Eine gute Bonität erleichtert den Zugang zu Finanzierungen und senkt langfristig die Kosten.
Rechenbeispiel:
Wie stark die Bonität wirkt, zeigt ein Ratenkredit über 15.000 € bei 60 Monaten Laufzeit: Bei sehr guter Bonität sind effektive Zinsen ab ca. 3,79 % möglich, bei schwächerer Bonität verlangen Banken schnell 7–9 %. Aus knapp 1.500 € Zinskosten im günstigen Fall werden so rund 3.000–3.700 € – bei identischer Kreditsumme. Bei EM-Kredit fragen wir Schufa-neutral an, d. h. die Anfrage selbst verschlechtert Ihren Score nicht.
Wichtig für Kunden:
Eine stabile Bonität stärkt das Vertrauen von Banken und Vertragspartnern. Wer seine Zahlungsverpflichtungen zuverlässig erfüllt, Schulden vermeidet und seine Daten regelmäßig bei Auskunfteien überprüft, verbessert seine Kreditwürdigkeit und sichert sich bessere Finanzierungsmöglichkeiten. Welche Rate für Ihre Wunschsumme realistisch ist, zeigt unser Kreditrechner.
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